Aktuelles

Wahlerfolg für die SP!

Der Tag der Gemeinderats- und Parlamentswahlen wurde für die SP Münsingen zum Freudentag: Es gelang der Partei im Gemeinderat einen zweiten Sitz zu erobern.

Für die SP Münsingen sind 2022-2025 im Gemeinderat:
Gabriela Krebs (bisher)
Thekla Huber (neu)

Im siebenköpfigen Gemeinderat besetzen neu die Grünen und die SP zusammen 4 Sitze und verfügen so über eine Mehrheit.

Im Parlament gelang es, die vor vier Jahren gewonnen 6 Sitze zu halten. Dies obwohl die Grünliberalen kräftig zulegen konnten (von 2 auf 6 Sitze) und dabei sowohl die Grünen, die EVP, die FDP als auch die SVP einen Sitz verloren.

Für die SP-Fraktion sind 2022-2025 im Parlament:
Linus Schärer (bisher)
Heinz Malli (parteilos, bisher)
Antoinette Rast (bisher)
Andrea Müller Merky (neu)
Martin Schütz (bisher)
Doris Rüger Ulrich (neu)

> zu den Resultaten der Gemeindewahlen

Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihre Stimme gegeben und damit ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Wir werden unsere seriöse politische Arbeit der letzten vier Jahren im Dienste und gemeinsam mit der Bevölkerung fortsetzen und dabei auch ein besonderes Augenmerk auf die Situation von benachteiligten Menschen haben.

Viele Menschen haben uns in diesem Wahljahr auf irgendeine Weise unterstützt und damit zu diesem Wahlerfolg beigetragen: Sie diskutierten am Wahlprogramm und an den Wahlslogans mit, haben Flyer und Abstimmungszeitungen verteilt, bei einem Stand oder einer Veranstaltung mitgeholfen, ihr Umfeld mobilisiert oder unseren Wahlkampf mit einer Spende unterstützt. Ihnen gebührt ein besonders HERZLICHES DANKE!

 

Im direkten Gespräch mit Einwohnerinnen und Einwohnern unserer Gemeinde

Die Kandidatinnen und Kandidaten der SP Münsingen nehmen im Kontakt mit der Bevölkerung die Anliegen ernst, diskutieren sie und verschaffen ihnen eine Plattform. Partizipation ist ein entscheidendes Puzzle-Teil für die Lebensqualität in unserer Gemeinde. Damit "die da oben" eben nicht einfach machen können, was sie wollen.

Darum: bei den Gemeindewahlen am 28. November Liste 2 einlegen!
 

Warum brauchen wir Natur in der Stadt?

Die SP Münsingen hatte für den 6. November zu einem Rundgang eingeladen zum Thema "Biodiversität und klimaangepasste Stadtentwicklung".

Rund 40 Personen folgten den interessanten und anschaulichen Erklärungen vom Münsinger Naturgartenfachmann Simon Bolz
und vom Stadtklimatologen Dr. Moritz Gubler von der Universität Bern.

Sie erfuhren unter anderem mehr zu den Auswirkungen der Bäume in der Schlossallee auf unser Wohlbefinden und über Möglichkeiten, wie den negativen Folgen der steigenden Temparaturen im Sommer gezielt begegnet werden kann.

> ausführlicher Bericht zum Rundgang (1 Seite)

Wir versprechen: Die SP Münsingen wird auch in der neuen Legislatur ein besonderes Augenmerk auf Aspekte der Biodiversität und auf die Auswirkungen des Klimawandels auf der Ebene der Gemeinde haben.

Auch darum: Die Liste 2 ist bei den Gemeindewahlen vom 28. November eine gute Wahl.
 

Parlaments- und Gemeinderatswahlen: Die SP setzt auf Kontinuität und auf Junge

Die SP Münsingen tritt einerseits mit einem bewährten Team und zudem mit jungen Kräften zu den Gemeindewahlen an. Mit ihnen will die Partei gemeinsam mit der Bevölkerung die Lebensräume in Münsingen gestalten.

> Zu Portraits der Kandidatinnen und Kandidaten
> Dafür stehen wir ein

Die bisherige Gemeinderätin der SP, Gabriela Krebs aus Trimstein, tritt nach einer Amtsperiode zur Wiederwahl an. Sie richtet als Ressortleiterin Abteilung Soziales und Gesellschaft ihren Fokus auf eine Gemeindestruktur, welche den Bedarf aller Einwohnenden berücksichtigt. Ihr Motto lautet entsprechend «Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied». Zusätzlich für den Gemeinderat kandidieren die aktuellen Parlamentsmitglieder Thekla Huber (Gemeindeparlamentspräsidentin im Jahr 2020) und Martin Schütz. Das Trio ergänzt Peter Baumann, ehemaliger Gemeindepräsident von Trimstein bis zur Fusion mit Münsingen.

Für das Parlament kandidieren mit Thekla Huber (Co-Fraktionschefin), Antoinette Rast, Martin Schütz (Co-Parteipräsident), Linus Schärer (Co-Fraktionschef) und Heinz Malli (parteilos) fünf der Bisherigen erneut. Für frischen Wind sorgen drei junge Kandidierende: Es sind dies Guy Déverin und David Klingenbeck als Doppelmitglieder JUSO/SP sowie der parteilose Oliver Schweizer. Alle drei sind jünger als 22 Jahre. Andrea Müller Merky, Roland Kaderli, Barbara Heuberger, Andrea Ricci, Doris Rüger Ulrich, Peter Furler und Gabriela Krebs vervollständigen die Liste.

Die SP Münsingen will mit der Bevölkerung in den nächsten Jahren Lebensräume gemeinsam gestalten. Insbesondere soll genügend und vielseitiger Raum für die Jugend, die Kultur, die Begegnung, die Natur und die Entwicklung eingeräumt werden. Der Plan der SP für Münsingen beinhaltet unter anderem einen attraktiven Dorfplatz mit Markthalle für lokale Anbieter am Standort des alten Coop. Der Bau einer kostengünstigen Mehr-Generationen-Wohnbausiedlung auf dem gemeindeeigenen Perimeter "Underrüti" zählt zu wichtigen Zielen der Partei. Die SP unterstützt in vielen Teilen die laufende Ortsplanungsrevision. Längerfristig will die Partei die Erweiterung des Schulraums sowie die Planung einer neuen Dreifachsporthalle vorantreiben.

Besondere Aufmerksamkeit schenkt die SP weiterhin der Lebensqualität von älteren, beeinträchtigten und benachteiligten Menschen. Ganz nach dem Motto: Vielseitiger und sicherer Lebensraum in Münsingen für alle statt für wenige.

 

SP-Fraktion ermöglicht KulturLegi auch in Münsingen

Das Münsinger Parlament hat am 16. September 2021 das SP-Postulat zur Kultur-Legi erheblich erklärt. Der Entscheid fiel einstimmig. Der Gemeinderat hat an der Sitzung vom 20. Oktober 2021 den Beitritt als Partnergemeinde bei der «KulturLegi» beschlossen. Die Einwohner:innen haben ab dem 1. Januar 2022 die Möglichkeit, einen Ausweis der KulturLegi zu beantragen.

Die KulturLegi bietet Menschen mit schmalem Budget Vergünstigungen bei kulturellen Veranstaltungen, Sport- und Bildungsangeboten und im Gesundheitsbereich. Mit der KulturLegi können so auch Menschen mit wenig Geld am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Im Kanton Bern besitzen aktuell rund 8400 Personen eine KulturLegi. Über 600 Anbieter gewähren gegen Vorweisen der KulturLegi einen Rabatt. Über 90 Gemeinden haben mit der KulturLegi Kanton Bern einen Vertrag. Die SP-Fraktion findet: Der Beitrag von jährlich 60 Rappen pro Einwohnerin und Einwohner der Gemeinde ist eine überaus sinnvolle Investition.
> Postulat „KulturLegi“

Biodiversität: Parlament nimmt Postulat der SP und Grünen Münsingen an

«Die Biodiversität in der Schweiz ist in einem unbefriedigenden Zustand und schwindet weiter. ... Die Hälfte aller beurteilten einheimischen Arten sind bedroht oder potenziell gefährdet», hält der Bundesrat im Umweltbericht 2018 fest.

Auch die Gemeinde Münsingen will im Rahmen der Ortsplanungsrevision (Münsingen 2030) die Biodiversität fördern. Vorgesehen ist unter anderem, ein kommunales Biodiversitätskonzept zu erstellen. Um ein seriöses und systematisches Vorgehen zu sichern, haben SP und Grüne dazu gemeinsam ein Postulat eingereicht: Es verlangt, dass potentielle zu fördernde Lebensräume auf dem Gemeindegebiet erfasst werden. Im Sinne von gelebter Partizipation können sich naturinteressierte Personen an der Erstellung beteiligen. Dieses Inventar kann die Grundlage für das zu erstellende Konzept bilden. Das Parlament hat dieses Postulat an seiner Sitzung vom 16. September 2021 als erheblich erklärt. Leider nicht angenommen hat es hingegen ein zweites Postulat, das die Einrichtung einer Fachgruppe Natur und Landschaft forderte.
> Postulat Lebensrauminventar
 

SP sagt "Ja, aber" zur Ortsplanungsrevision: Für ein moderates Wachstum, aber mit Qualität

Münsingen ist ein attraktiver Standort. Die Nachfrage nach Wohnungen wird daher hoch bleiben. Ohne moderate Erweiterung von Bauzonen wird das Angebot knapp, was auf dem freien Wohnungsmarkt zu höheren Preisen führt. Die SP stellt sich daher nicht grundsätzlich gegen ein Wachstum. Wichtiger als die Frage wo und wie hoch gebaut werden darf, sind aber qualitative Aspekte: Es braucht geeigneten Wohnraum für alle, also auch beispielsweise für junge Familien, Studierende, Betagte. Daneben sind öffentliche Räume wichtig, die zur Begegnung einladen. Genügend Grünflächen respektive Bäume sorgen für ein gutes Mikroklima im Siedlungsgebiet und beeinflussen die Lebensqualität wesentlich. Peter Baumann, SP-Kandidat für das Gemeindepräsidium und Mitglied der Planungskommission, betont die Wichtigkeit partizipativer Prozesse in der Planung und Umsetzung von Bau- und Gestaltungsvorhaben: „Direkt Betroffene wissen häufig am besten, was sie benötigen und wie sie das Zusammenleben attraktiv gestalten können. Wo dies sinnvoll ist, wird sich die SP daher dafür einsetzen, dass die Bevölkerung bei der Planung einzelner Areale und Überbauungen mitgestalten kann.“

Am 15. April 2021 startete die Gemeinde Münsingen die Auflage zur Ortsplanungsrevision Münsingen 2030 (OPR). Die SP steht grundsätzlich hinter der OPR, erwartet aber vom Gemeinderat, dass gewisse Teile des Gemeindebaureglements (GBR) dem Parlament in gesonderten Vorlagen zum Beschluss vorgelegt werden.
> Zur Medienmitteilung im vollen Wortlaut

Die Akten zur Ortsplanungsrevision liegen bis 27. Mai 2021 bei der Abteilung Bau öffentlich auf. Sämtliche Dokumente können auch auf der Website der Gemeinde (www.muensingen.ch/opr2030) eingesehen werden.

Parlament heisst unsere zwei Postulate zu Sport- und Freizeitanlagen in Münsingen gut

Das Münsinger Parlament hat am 23. März 2021 zwei gemeinsame Postulate der SP und der Grünen gutgeheissen und an den Gemeinderat überwiesen. Mit dem ersten fordern wir für Münsingen ein Sport- und Freizeitanlagenkonzept. Das zweite will, dass das befristete Pumptrack-Angebot im 2021 fortgeführt wird.

Der Ball zur Umsetzung liegt nun beim Gemeinderat. Er muss sorgfältig prüfen, wie es um das Angebot, die Nachfrage, die Kapazitäten sowie die Qualität der Sport- und Freizeitanlagen in unserer Gemeinde steht. Konkret fordert die SP unter anderem eine breit abgestützte Bedarfsanalyse bei Schulen, Fachstellen, Vereinen, Kursveranstaltern und der Bevölkerung (Individualsport). Aus den Resultaten sind anschliessend der Handlungsbedarf und Massnahmen abzuleiten.

Ein Pumptrack ist ein wellenförmiger Rundkurs für Velo- Rollbrett- und Trottinettfahrende. Letzten Sommer stand eine mobile Pumptrack-Anlage auf der Schlosswiese. Die Besucherfrequenzen waren sehr erfreulich, das Interesse von Jung und jung Gebliebenen gross. Diese Erfolgsgeschichte soll nun weitergeführt werden.

Die Fraktion der SP Münsingen startet neu mit einem Co-Präsidium ins 2021

Die Fraktion der SP Münsingen wird neu von einem Co-Präsidium geführt. Der bisherige Vorsitzende Linus Schärer wird ab sofort von Thekla Huber-Kaiser unterstützt. Sie hatte letztes Jahr das Parlamentspräsidium inne und setzt nun freigewordene Kapazitäten ein, um der sechsköpfigen Fraktion der SP in der Leitung mitzuhelfen.

Trotz der infolge der kritischen Pandemiesituation abgesagten Parlamentssitzung vom 26. Januar 2021 stehen im angelaufenen Jahr in Münsingen wichtige Geschäfte an. Die Fraktion der SP wird nicht nur die vorgelegten Geschäfte der Gemeinde beurteilen, sondern auch aktiv eigene Vorstösse einreichen.
Bei der Ortsplanungsrevision "Münsingen 2030" geht es bis Ende Jahr um die Beurteilung der Zonenplanänderungen durch das Parlament. Seit Beginn des Prozesses der baurechtlichen Anpassungen steht die SP Münsingen für zusätzliche gemeinnützige Wohnungen, innere Verdichtung und genügend öffentlich zugängliche Freiflächen ein. Entsprechend hat die Fraktion SP zum Beispiel das Postulat zur Erarbeitung eines Sport- und Freizeitanlagenkonzeptes eingereicht, welches in der nächsten Parlamentssitzung behandelt wird.
Weiter behält die Fraktion die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie in Münsingen im Auge, damit sozial benachteiligte Einwohner/innen oder finanziell hart getroffene Firmen, Institutionen und Vereine die benötigte Unterstützung erhalten. Denn nur gemeinsam und mit solidarischem Handeln ist die aktuelle Krise angemessen zu bewältigen und Zuversicht zu gewinnen.

Mitwirkung Münsingen 2030: Anliegen der SP mehrheitlich berücksichtigt

Zu den Planungsinstrumenten im Projekt Münsingen 2030 sind bei der Gemeinde total 209 Mitwirkungseingaben eingegangen. Der Gemeinderat hat viele Anregungen der SP von der Tendenz bestätigt oder gar neu in die Planung aufgenommen. Unter anderem wird nun auf eine Umzonung der Parzelle mit dem bestehenden Kindergarten Beundacker verzichtet. Die Parzelle bleibt somit für die öffentliche Nutzung reserviert und wird nicht in eine Wohnzone umgewandelt. Der Bahnhof wird endlich Unterführungen auch für den Veloverkehr kriegen. Bei diesen werden neue Veloabstellplätze erstellt. Und im Richtplan Energie ist neu die Unterstützung beim Aufbau von Eigenverbrauchsgemeinschaften in die Massnahmen integriert.

Weiterhin wachsam gilt unter anderem es beim preisgünstigen Wohnungsbau zu bleiben: Die von Gemeinde unterstützt diesen zwar grundsätzlich. Darüber, wie das Ziel am besten erreicht wird, gehen die Meinungen allerdings auseinander.

> Zusammenstellung der Forderungen SP Münsingen und der Antworten des Gemeinderates
> Medienmitteilung der SP Münsingen anlässlich der Eingabe der Stellungnahme im November 2019

Den ganzen Mitwirkungsbericht gibt es auf der Webseite der Gemeinde.
 

SP-Postulat zur Bekämpfung der Lichtverschmutzung angenommen

Gegen den Antrag des Gemeinderates hat das Parlament an seiner Sitzung vom 12. Mai ein Postulat angenommen, mit welchem die Lichtverschmutzung in Quartier- und Nebenstrassen Münsingens verringert werden soll: Der Gemeinderat wird beauftragt, eine so genannten Potentialstudie auszuarbeiten. Diese soll aufzeigen, was mit intelligenter Steuerung, geeigneten Lichtquellen und intelligenten Lichtkonzepten bewirkt werden kann und welche Energieeinsparungen dadurch möglich sind.

Unser Fraktionsmitglied Heinz Malli hatte das Postulat erarbeitet und mit 12 Mitunterzeichnenden eingereicht. Der Gemeinderat war der Auffassung, dass die Gemeinde der Verringerung der Lichtemissionen bereits seit langer Zeit genügend Rechnung trage und die Studie nicht nötig sein. Jetzt muss er nochmals "a d'Seck"!
 

SP Münsingen - aktiv auch während der Coronakrise

Die SP Münsingen bleibt auch während der Coronakrise aktiv: Unterstützungsangebot für ältere Mitglieder, Vorbereitung der Traktanden der nächsten Parlamentssitzung (Entlastungsstrasse Nord; Umnutzung und Erweiterung Turnhalle II im Rebacker). Und am 22. April fand erstmals in der Geschichte der Sektion eine Vorstandssitzung per Video statt. Haupttraktanden waren das Freizythuus, die Vorbereitung der nächsten Parteiversammlung und die Planung des SPecht 2020.

Sektion Münsingen neu mit Co-Präsidium

Die Hauptversammlung der SP Münsingen vom 20. Februar 2020 wählte Martin Schütz und Christoph Meier zum Nachfolger von Linus Schärer. Somit leitet erstmals ein Co-Präsidium die Münsinger SP-Sektion. Das Fraktionspräsidium geht von Martin Schütz an Linus Schärer über.

> zur Medienmitteilung

SP Fraktion für zentrale Verwaltung

Das Gemeindeparlament befand an seiner Sitzung vom 21. Januar 2020 über das weitere Vorgehen in Sachen zentrale Verwaltung. Dazu braucht es einen Neubau. Die SP-Fraktion und mit ihr die Parlamentsmehrheit favorisierte die beiden Standorte Neue Bahnhofstrasse 4/6 und als Alternative die Alte Moschti. Für beide Standorte wird nun je ein Vorprojekt ausgearbeitet. Der Planungskredit in der Höhe von CHF575‘000.00 inkl. MwSt. wurde genehmigt.

SP wirkt mit bei Münsingen 2030

Ortplanungsrevision: Die SP Münsingen setzt sich in der Mitwirkung zu Münsingen 2030 entschieden für eine gute Wohn- und Lebensqualität für ALLE Bevölkerungsgruppen ein: Das bedeutet unter anderem die Förderung von preisgünstigem Wohnraum, sichere und attraktive Veloverbindungen, genügend Zonen für öffentliche Nutzung und der Einsatz für einen nachhaltigen Umgang mit Energie und Grünflächen.
> Medienmitteilung der SP Münsingen
> Die vollständige Mitwirkung im Wortlaut

Die SP Münsingen nimmt Stellung zur Sanierung Ortsdurchfahrt

Die SP Münsingen begrüsst die Projektänderungen an der Sanierung Ortsdurchfahrt. Sie weist dabei auf konkrete Punkte hin, die für Sicherheit des Velo- und des Fussverkehrs entscheidend sind. > Die Stellungnahme im Worlaut

Öffentliche Infoveranstaltung mit Podiumsdiskussion zur Trinkwasser- und zur Gletscherinitiative

am Mittwoch, 28. August in der Aula Schlossmatt, Münsingen

Sind die Gletscher noch zu retten?
Subventionieren wir unsere eigene Wasserverschmutzung?

Zwei Initiativen geben Gegensteuer: Die SP und die Grünen Münsingen luden die Bevölkerung ein, sich über die Trinkwasser- und über die Gletscherinitiative informieren zu lassen. Für einen gut besuchten und  interessenten Abend sorgte nicht zuletzt das hochkarätig besetzte Podium (zum Vergrössern auf das Bild klicken):

Hans Stöckli macht auf seiner Tour de Berne am 21. August Halt in Münsingen

Unser Ständerat Hans Stöckli fährt auf seiner "Tour de Berne" am 20./21. August mit dem E-Bike und vielen UnterstützerInnen von Magglingen via Burgdorf nach Thun. Dabei macht er am Mittwoch, 21. August von 11:00 - 12:00 auch Halt auf dem Dorfplatz vor dem neuen Coop in Münsingen. Der Anlass steht unter dem Motto "Die SP redet mit den Menschen und nicht über sie".

SP-Parlamentarierinnen fordern Gratis-Ortsbus für über 65jährige

AHV-Rentnerinnen und AHV-Rentner leben häufig in bescheidenen Verhältnissen. In der Schweiz kommen rund 14% nicht ohne Ergänzungsleistungen über die Runden. Es besteht die Gefahr, dass sie weniger am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und unter Einsamkeit leiden. Unsere beiden SP-Parlamentarierinnen Elisabeth Striffeler und Thekla Huber-Kaiser geben Gegensteuer: Sie verlangen in einer Motion, dass Münsingerinnen und Münsinger über 65 gratis den Ortsbus benützen dürfen. Das Parlament wird am 5. November 2019 über die Motion beraten.

Motion für bezahlbaren Wohnraum

In Münsingen bezahlbare Wohnungen zu finden, wird zunehmend schwieriger. Die Wohnkosten verschlingen einen immer grösseren Teil des Haushaltsbudgets. Mit einer Motion für bezahlbaren Wohnraum tritt die SP Münsingen diesem Trend entgegen. Mit der Motion will die SP erreichen, dass die Gemeinde Münsingen den preisgünstigen und qualitativ hochwertigen Wohnungsbau fördert.

Am Donnerstag, 7. März 2019 fand um 19:00 in der Aula Schlossmatt ein Informationsanlass zum Thema "Wohnbaupolitik in Münsingen" statt. Im Anschluss daran hat die SP Fraktion am 15. März eine überarbeitete Motion eingereicht. Der Gemeinderat hat dank der SP den Handlungsbedarf erkannt und in einer ersten Stellungnahme bekräftigt, dass er die Zielsetzung des gemeinnützigen Wohnungsbaus unterstützt. Er will diesen mit Anreizen fördern. Am Dienstag, 5. November wird das Parlament über die Motion diskutieren und abstimmen.

Dreiköniginnentag

Frauen erhalten im Schnitt 40% tiefere Renten als Männer. Sie kümmern sich öfter unbezahlt um die Kinder und den Haushalt. Und auch in Politik und Wirtschaft sind sie massiv untervertreten. Statt Dreikönigstag feiert die SP Münsingen deshalb am 7. Januar den Königinnentag und verteilt am Bahnhof Königinnenküchlein an die die Passantinnen. Damit es diesen Tag in Zukunft nicht mehr braucht, setzt sich die SP konsequent für Gleichstellung ein.
Klicken Sie auf das Bild, um es grösser zu sehen.

"Münsingen 2030": Wachstum Münsingens darf nur unter klaren Rahmenbedingungen und mit Qualität erfolgen

An den zwei Bevölkerungsworkshops der Gemeinde am 14. August und 24. Oktober 2018 kam klar zum Ausdruck, dass die Entwicklung Münsingens nur massvoll und mit hoher Qualität erfolgen darf. Die Resultate und Informationen aus den Workshops sind unter www.muensingen.ch/de/<wbr />aktuelles/meldungen/laufende-<wbr />Projekte/#anchor_e5893daf_<wbr />Accordion-Muensingen-2030 abrufbar.

Seitens SP Münsingen nahmen mehrere Mitglieder an den Workshops teil. Anhand der Inputs der Teilnehmenden ist klar, dass das Feld von reiner Zonenplanung geöffnet werden muss. Kreative Ansätze sowie handfeste und verbindliche Qualitätsanforderungen sind zwingend nötig. Dazu gehören etwa die Förderung von

- Lebensqualität, z.B. dank Gestaltung von Frei- und Bewegungsräumen, öffentlichen Plätzen

- Langsamverkehr (Fussgänger und Velo)

- Münsingen als regionales Zentrum (ohne unbedingt bevölkerungsmässig wachsen zu müssen)

- Abfederung des Klimawandels (Hitzeinseleffekt in Städten), Bewältigung von häufiger auftretenden Extremwetterereignissen (Kanalisation Unterdorf, genügend Sickerflächen welche nicht überbaut sind)

- Ansiedelung von Familien und jungen Leuten

- gesellschaftlich durchmischtem Wohnen

- Münsingen als Wirtschaftsstandort: Schwerpunktbildung, ev. Anreize für pop-up-Firmen

- der Nutzung und Instandhaltung gemeindeeigener Bauten / Gebäude

- Naherholungsgebieten inkl. Perimeter Aare sowie dessen Ausbau

- Wohnbaugenossenschaften und alternativen Wohnformen, insbesondere auch für SeniorInnen

- Mobilitätskonzepten, mit dem Ziel der Stärkung des öffentlichen Verkehrs und einer stärkeren Beschränkung von Parkplätzen pro Wohnung

 

In einem nächsten Schritt geht es darum, die offiziellen Berichte und die erarbeiteten Grundsätze des Gemeinderates abzuwarten, dann zu analysieren und in der Mitwirkung aktiv zu beurteilen. 

 

Ortsgruppe Pro Velo Münsingen braucht dich als neues Mitglied!

Seit Frühjahr 2018 gibt es auch für Münsingen als Kleinstadt eine Ortsgruppe Pro Velo. Pro Velo setzt sich dafür ein, dass Velofahren im Alltag Spass macht und wir alle sicher und schnell ans Ziel kommen. Anspruch ist es, das Velofahren konsequent zu fördern, weil es das effizienteste, umweltfreundlichste, leiseste und platzsparendste Verkehrsmittel ist. Weitere Informationen unter www.provelobern.ch/muensingen, trete am Besten gleich als Mitglied bei. Ansprechperson ist das SP-Mitglied Anita Stauffer. 

Bestätigung der SP-Politik auf kantonaler Ebene

Seitens Ortspartei SP Münsingen ist ebenfalls Erfreuliches von den Grossratswahlen zu berichten: Elisabeth Striffeler-Mürset erreichte das beste Resultat aller Kandidierenden der Listen Mittelland-Süd! Wir gratulieren zur Wiederwahl und weiterhin viel Elan als Fraktionspräsidentin SP Kanton Bern. Auf der reinen Frauenliste stellte sich auch Thekla Huber-Kaiser zur Wahl. Vielen Dank für die Stimmen, welche auch sie der SP beschert hat. Dank der SP konnte auch der Frauenanteil im Grossen Rat auf nun knapp 36% gesteigert werden. Von den insgesamt 38 gewählten SP-Kandidierenden aus dem ganzen Kanton sind 22 Frauen. Die Ausgewogenheit der Geschlechter ist nur eines unter vielen Qualitätsmerkmalen der SP.  Allen Gewählten viel positive Energie in der Ausübung des Amtes im Berner Rathaus.

Herzlichen Dank!

Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern für die grosse Unterstützung bei den diesjährigen Gemeindewahlen.

Im Vergleich zu den Wahlen 2013 haben wir in diesem Jahr unseren Wähleranteil um über 5% steigern können. Wir stehen nun bei 18.2%. Im Gemeinderat konnten wir den Sitz von Rosmarie Münger, die wegen Amtszeitbeschränkung Ende Jahr ihre politische Arbeit für die Gemeinde beendet, neu mit Gabriela Krebs besetzen, unserer diesjährigen Parlamentspräsidentin. In der neuen Legislatur sind wir im Parlament neu mit 6 Personen vertreten. Das freut uns ausserordentlich.

Wir waren regelmässig mit einem Stand sowie unseren Kandidatinnen und Kandidaten im Dorf präsent. An zwei Samstagen haben wir telefonisch potentielle SP Wählerinnen und Wähler kontaktiert. Dieser Wahlkampf ist honoriert worden. Weitaus wichtiger waren wohl hingegen unsere klaren Positionsbezüge in der Altersarbeit oder in Verkehrsfragen. Stichwort Entlastungsstrasse Nord.

Die SP wird sich auch in Zukunft für alle Bewohnerinnen und Bewohner einsetzen. Wir engagieren uns für Lösungen, von denen Junge wie Alte, Mieterinnen und Mieter wie Wohnungsbesitzer, Motorisierte wie ÖV-Nutzer, Velofahrer und Fussgänger einen Vorteil haben. Wir engagieren uns für transparente Informationen und die Mitwirkung aller interessierten Gruppen in die Weiterentwicklung unserer Gemeinde.

Wir danken für das Vertrauen.

SP Münsingen

Roland Beeri, Präsident SP Münsingen

Von 4 auf 6 Parlamentssitze: Besten Dank allen Wähler/innen für das Vertrauen!

An den Gemeindewahlen vom 26. November 2017 wurden folgende Personen neu ins Parlament resp. in den Gemeinderat gewählt (v.l.n.r):  Thekla Huber Kaiser (neu) Linus Schärer (neu) Mandi Lutumba (neu) Heinz Malli (parteilos, bisher) Gabriela Krebs (Gemeinderat, neu) Cristina Sommer Friederich (2. Ersatzplatz) Elisabeth Striffeler (bisher) Martin Schütz (neu)

Alterspolitik in Münsingen - wie weiter?

Die Anzahl älterer und alter Menschen steigt stetig. Ist die Gemeinde Münsingen auf diese Herausforderung vorbereitet?  Oder läuft uns die Zeit davon?

Der Anstoss, sich mit diesem Problem zu beschäftigen,  gab die SP mit einer Volksmotion „Alt werden in Münsingen“. Die Motion forderte die längst fällige Überarbeitung des Altersleitbildes und eine konsequente Umsetzung der Massnahmen.  

Was geschah bis jetzt?
  •  2014 wurde die Motion angenommen.
  •  2016 erstellte eine Arbeitsgruppe das neue Altersleitbild.
  •  Im Oktober 2016 wurde es vom Gemeinderat genehmigt.
  •  Im ersten Halbjahr 2017 wurde darüber diskutiert, wer für die Umsetzung zuständig sein soll.
  •  Im Sommer 2017 wurde ein Verein „Seniorenrat“ gegründet, der für den Gemeinderat die Umsetzung anpacken soll.

Wenn der Massnahmenkatalog umgesetzt wird, ist die Gemeinde Münsingen für die Zukunft gut gerüstet. SP-Mitglieder haben auf allen Ebenen am Altersleitbild mitgearbeitet und werden sich auch im Seniorenrat  für ein lückenloses Angebot, die Unterstützung von Organisationen und die Vertretung der Interessen von Seniorinnen und Senioren einsetzen.

Wieso aber einen Verein gründen, damit das Altersleitbild des Gemeinderats umgesetzt wird?

Wir zweifeln am politischen Willen des Gemeinderats, die Herausforderung „Alt werden in Münsingen“ anzunehmen. Könnte es sein, dass er die Verantwortung abschieben möchte? Zumal für die geplante Stelle „Alter“ auf der Gemeindeverwaltung keine zusätzlichen Stellenprozente geschaffen werden, sondern die Aufgabe vom bestehenden Personal erledigt werden soll (einfach so nebenbei).

Wir wünschen dem Seniorenrat gutes Gelingen.

Was nur möglich sein wird, wenn er eng in die Gemeindepolitik und die Verwaltung eingebunden ist, seine Anliegen gehört und ihm keine Steine in den Weg gelegt werden. 

Autoren: Josefa Barmettler,  Jürg Mauerhofer, Roland Beeri 

Salamitaktik im Hundesportzentrum?

Wir blicken zurück: Im Dezember 2015 ist die Überbauungsordnung mit Zonenplanänderung «Tiersportzentrum Aare Münsingen» von einer knappen Mehrheit des Münsinger Parlamentes abgelehnt worden. Die Gründe für diese Ablehnung waren vielfältig: Das Projekt erschien einigen als überdimensioniert, sah es doch nebst den geplanten zwei Hundesporthallen auch noch je 400 m2 für ein Fitnessstudio und Wohnungen vor, befürchtet wurde zudem ein Mehrverkehr auf der ohnehin schon engen Belpbergstrasse und nicht zuletzt sollte ein Eingriff in eine geschützte Landschaft vollzogen werden, welche im Bundesinventar der Landschaften von nationaler Bedeutung (BLN) aufgeführt ist.

Die Überraschung bei Gemeinderat und Grundeigentümer über den negativen Parlamentsentscheid war gross: Er sei sehr, sehr enttäuscht, liess sich Hanspeter Glur in der BZ zitieren und nun gedenke er das Projekt vielleicht in Rubigen oder Wichtrach zu verwirklichen.

Eineinhalb Jahre später: Die Bagger sind inzwischen aufgefahren, ein Baukran thront hoch über den Wipfeln des Aareufers, das Skelett des Hundesportzentrums, inzwischen nennt es sich auf gut Neudeutsch «Swiss Dog Arena», ist bereits hochgezogen. Das Projekt wird also weder in Rubigen noch in Wichtrach verwirklicht, sondern am ursprünglich geplanten Ort, in etwas abgespeckter Form zwar und im Rahmen der bestehenden planungsrechtlichen Bedingungen.

Doch kaum ist die Bautätigkeit aufgenommen worden, erscheint Ende April dieses Jahres im Anzeiger bereits ein neues Baugesuch der «Swiss Dog Arena», welches den Einbau einer Angestelltenwohnung vorsieht. Die Begründung erstaunt sehr: Aufgrund der wertvollen Geräte wird es nun als sinnvoll bzw. notwendig erachtet, dass die Anlage dauernd bewohnt und überwacht werden muss, um sie vor möglichen Vandalenakten zu schützen. Hat man diese Notwendigkeit erst jetzt bemerkt?

Natürlich wird durch diese Abwartswohnung kein Mehrverkehr verursacht, und auch die äusseren Abmessungen der Anlage bleiben unverändert, es ist vielmehr die Vorgehensweise des Grundeigentümers und der Architekten, die ich und einige weitere ParlamentarierInnen doch als etwas stossend erachten. Denn es bleibt der Verdacht, oder vielmehr die Frage, ob dies bloss der Anschnitt der Salami war, oder noch weitere Schnitte folgen werden? Warten wir’s ab.

Autor: Heinz Malli, Mitglied Gemeindeparlament 

Quelle Foto auf Titelseite: www.hundesport-bl.de

Klimawandel - Herausforderungen auch für Münsingen

Ausgeprägte Hitzeperioden wie während den Sommern 2003 und 2015 führen uns vor Augen, wie extreme Wetterlagen unser Leben beeinflussen. Bisher sprachen die Klimaforscher in den verschiedenen Entwicklungsszenarien vorwiegend über das Phänomen von deutlich ansteigenden Durchschnittstemperaturen und deren Auswirkungen. Dazu zählen in der Schweiz die Gletscherschmelze oder während dem Winter ausbleibender Schnee in tieferen Lagen. Nun spüren wir alle, was noch viel weitreichendere Folgen sind. Extremwetter Ereignisse wie Dauerregen oder lang anhaltende Trockenheit treffen jeden Einzelnen / jede Einzelne in irgendeiner Weise: Die Bauern zittern um ihre Ernte auf den Feldern, Eigentümer/innen von Immobilien fürchten sich vor Überflutungen oder hohen Grundwasserspiegeln, die touristischen Betriebe erleben enorme Schwankungen der Gästezahlen. Dies sind nur einige Beispiele direkter Betroffenheit.

Und was bedeutet die klimatische Entwicklung für die Gemeinden? Der Schutz der Bevölkerung vor Unwetterfolgen rückt bei Einsätzen der Feuerwehr und des Zivilschutzes häufiger in den Vordergrund. Die Infrastruktur wie Kanalisation und natürliche Abflusssysteme sind womöglich anders zu konzipieren oder deren Aufnahmekapazität auszubauen. Die Gefahr von Verunreinigungen des Grundwassers (z.B. durch überschwemmte Öltanks) steigt. Den gemeindeeigenen Grundinfrastrukturen wie Wasserleitungen, Abwasserreinigungsanlagen, Energiebetrieben und -leitungen oder Verkehrswegen gilt besonderes Augenmerk: Deren Beschädigung oder Ausfall hat enorme Auswirkungen auf das Alltagsleben aller Einwohner/innen. Sind diese Einrichtungen immer noch ausreichend geschützt?

Bei Hitzeperioden ist vor allem die ältere Einwohnerschaft gesundheitsgefährdet. Gibt es Rezepte, um speziell für deren Wohl zu Sorgen? Während lang andauernden Trockenphasen kann durchaus die Situation eintreten, dass die Wasserversorgung aller Haushalte nicht mehr garantiert ist. Wie ist Münsingen für einen solchen Fall vorbereitet?  Es ist an der Zeit, dass sich die Behörden ernsthaft unter anderem mit den gestellten Fragen auseinandersetzen und eine Neubeurteilung der Risiken vornehmen. 

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat neuerdings einen Massnahmenkatalog für Behörden erstellt. Wegweisend sind insbesondere die langfristigen und städteplanerischen Massnahmen, um die Auswirkungen des "Wärmeinseleffekts" von städtischem Raum möglichst gering zu halten. Gemeint ist damit, die negativen Auswirkungen der klimatischen Hitze einzudämmen. Nachfolgende Abschnitte bis und mit den aufgezählten Massnahmen sind originalgetreu aus dem Dokument übernommen worden.

Ursachen für den Wärmeinseleffekt sind die eingeschränkte Luftzirkulation wegen der dichten Bebauung und die höhere Sonnenabsorption durch gewisse Baumaterialien. Die Abwärme von Verkehr, Industrie und Gebäuden und fehlende Grünflächen und Beschattung verstärken den Effekt.

Ziel sollte es sein, anhand verschiedener städtebaulicher Massnahmen die Hitzebelastung in den Sommermonaten zu reduzieren und somit die Anpassung an ein wärmeres Klima zu fördern. Damit wird gleichzeitig ein Beitrag geleistet, den diversen Herausforderungen des Klimawandels (z. B. Luftbelastung) entgegenzutreten. Die Zusammenarbeit von verschiedenen Politikbereichen und Forschungsgebieten ist dafür unerlässlich. Die Beteiligung des Gesundheitssektors ist wichtig, da Synergien für andere Anliegen im Bereich Gesundheit genutzt werden können. Mögliche Massnahmen:

  • Förderung und Sicherstellung der Durchlüftung; Luftbahnen für Frischluft freihalten
  • Erhöhung und Aufwertung des Grünflächenanteils und Verminderung der versiegelten Fläche
  • Gebäudebegrünung
  • Schaffung von beschatteten öffentlichen Räumen wie Pärke, Spielplätze, Haltestellen des öffentlichen Verkehrs, Gehsteige (z. B. durch Baumalleen)
  • Einrichtung und Erweiterung von offenen, bewegten Wasserflächen

Wo steht die Stadt Münsingen bezüglich Förderung einer langfristigen Anpassung an die zunehmende Hitzebelastung? Die SP Münsingen bietet noch so gerne Hand bei der Ausarbeitung eines Konzeptes inklusive konkreter und umsetzbarer Massnahmen. Die nächste grosse Chance bietet sich bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt. Mehr Grün und weniger Grau muss die Devise sein!

Autor: Linus Schärer, Vizepräsident SP Münsingen

Quelle: www.hitzewelle.ch 

Foto: Kreuzung beim Restaurant Bären, Linus Schärer

Folgender Artikel ist am 5. Mai in der Berner Zeitung zum Hundesportzentrum erschienen.

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Die Mär der hohen Steuerbelastung in der Schweiz

Die neueste OECD-Studie zum Ländervergleich der Steuerlast auf Einkommen bestätigt wie zuvor auch schon: Die Abgaben- und Steuerlast Alleinstehender Schweizer liegt im Schnitt bei 21.8%, bei Ehepaaren mit Kindern gar nur bei 9.1% des Einkommens. Damit liegt die Schweiz im internationalen OECD-Verlgleich bezüglich Steuerlast an viertletzter Stelle. Nur in Mexiko, Neuseeland und Chile zahlen die Bürgerinnen und Bürger noch weniger Steuern auf Einkommen. Diese Fakten widerlegen das ewige Gejammer der Bürgerlichen, dass die Steuerlast in der Schweiz zu hoch sei.  Dies stimmt definitiv nicht. Umso erstaunlicher ist es, dass die stete Forderung der politischen Rechten nach weiteren Steuersenkungen Gehör finden. Unter diesen Umständen wirken sich schon geringe Steuersenkungen verheerend aus: Das soziale System mit Umverteilung zugunsten der Ärmsten hat zur Folge, dass sich die Schere zwischen arm und reich weiter vergrössert. Unter sozialer Gerechtigkeit und Solidarität versteht die SP ganz etwas anderes. Die glasklaren Fakten sprechen für uns.  Autor: Linus Schärer

Mitwirkung Entwicklungsgebiet Bahnhof West

Richtplan Bahnhof West

Grundsätzlich begrüssen wir eine neue Querung für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende. Die Lage südlich des Busbahnhofs halten wir jedoch nicht für richtig. Statttdessen ist eine Querung  weiter nördlich  anzustreben.Mit einer Bahnunterführung auf Höhe Bushof würde das Umsteigen auf den ÖV wesentlich attraktiver. Diese Querung müsste genügend breit sein. Sie könnte gleichzeitig von Velofahrenden und Fussgängerinnen und Fussgängern genutzt werden. Zudem müsste sie über einen behindertengerechten Aufgang zu den Perrons verfügen.

Der vorliegende Richtplan deckt den Aspekt der öffentlichen Nutzung, des Erholungsraums und der attraktiven Plätze zu wenig ab. Eine öffentliche Nutzung sollte auch "hinter" der Kante auf der Innenseite der Baufelder möglich sein. Diese sind vor Schienen- und Strassenlärm geschützt und weisen so ideale Voraussetzungen zum Verweilen und sich Begegnen auf.

Das Quartier ist optimal mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen. Daher sind Konzepte für ein verkehrsarmes Quartier detailliert zu prüfen. Diese besonderen Verhältnisse erlauben eine autoarme Planung mit max. 0.3 - 0.5 Parkplätze pro Wohnung.

Überbauungsordnung „Zentrum Bahnhof West“ UeO q

Auf die Bedürfnisse des Langsamverkehrs ist gebührend Rücksicht zu nehmen. Wir unterstützen die Erweiterung des Angebots an Veloabstellplätzen. Der Zugang zu den Veloabstellplätzen muss sowohl von der Sägegasse als auch vom Dorfmattweg möglich sein. Die Erschliessung über die bestehende Bahnunterführungsrampe ist dafür nicht tauglich. Diese Rampe ist zu schmal.

Die Erstellung eines Busperrons auf der Bahnhof-West-Seite ist sehr sinnvoll. Warum dieser Umsteigebushof nur zum Aussteigen funktionieren soll, ist schwer verständlich.

Mit der Bahnquerung im Bereich des Bushofs entstünde eine direkte Verbindung. Wenn westlich der Bahn, direkt bei dieser Unterführung, eine Bushaltestelle geschaffen würde, wäre das Umsteigen auf andere Busse via diese Querung sehr einfach.

Der Bus könnte somit im unteren Dorfteil fahren, ohne den Bushof und die Bahnhofstrasse zu belasten.

Die Ueberbauungsordnung definiert zwar eine optimale Raumnutzung aber nicht die Merkmale für attraktive Zonen zum Verweilen und sich Erholen. Für die Erhöhung der Aufenthaltsqualität entlang der Industriestrasse reichen ein gemischte Nutzung und ein paar Bäume allein nicht aus (siehe Bahnhofplatz Ost). Da braucht es detailliertere Vorgaben. Wir schlagen vor, diese zusammen mit Fachkräften für Stadtentwicklung zu erarbeiten und in die UeO q zu integrieren.

SP Münsingen mit neuem Web-Auftritt

Die SP Münsingen verfügt seit April 2016 über eine neue Homepage. Dank dieser Massnahme werden zukünftig aktuelle Informationen zeitnah auf dieser Seite aufgeschaltet. Medienmitteilungen und News der Sektion sind jeweils über den Bereich "Aktuelles" abzurufen. Gerne nehmen wir Anregungen entgegen: Bitte kontaktieren Sie uns via Kontaktangaben, welche links auf der Homepage erscheinen.